Mittwoch, 29. April 2015

Von "gut" und "gut gemeint"

Einmal mussten wir in der Schule uns ein Bild heraussuchen (die Lehrerin hatte verschiedene mitgebracht) und dazu einen kurzen Text schreiben. Auf meinem Bild sah man ein kleines, unordentlich gekleidetes und trauriges Mädchen, das in einer Ecke eines prächtig aussehenden Flures saß. Das hier habe ich dazu geschrieben:


Dieser Text berührt mich, wenn ich ihn lese. Ich hoffe, euch geht es genauso.

Dienstag, 28. April 2015

{Aktion} Gemeinsam Lesen

Es ist wieder Dienstag und das bedeutet, ich muss euch gestehen, dass ich trotz Lesenacht immer noch am selben Buch wie letzte Woche hänge. Aber es ist auch etwas neues dazu gekommen.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
      Gleicher Stand wie zur Lesenacht: Ich lese "Der Besucher" (Seite 376) und "Manchmal 
      ist der Teufel auch nur ein Mensch" (Seite 124).

            

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
      Der Besucher: "Ganz so, als ob der Gedanke an Caroline und ihre Mutter eine Art 
      magnetische Anziehungskraft auf mich ausübte, nahm ich versehentlich die falsche 
      Abzweigung, die von Lidcode wegführte, und fand mich eine Meile vor der Zufahrt 
      nach Hundreds wieder, ehe mir mein Fehler bewusst wurde."
      Manchmal ist der Teufel...: "Ich kann Ellen nicht dazu überreden, mich auf ein Glas
      Wein im Takahashi zu treffen."


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
      Ich ärgere mich schon ein bisschen, dass ich den Besucher nicht längst fertig habe. Vor
      allem, weil ja Lesenacht war. Andererseits sind 460 Seiten auch nicht mal eben gelesen.
      Das andere Buch gefällt mir sehr gut. Es ist unterhaltsam und doch nicht oberflächlich.
      Ich hab es vor allem angefangen, weil ich einen Kontrast zur düsteren Atmosphäre im
      Besucher brauchte. Allerdings will ich jetzt auch den ersten Band "Und Gott sprach:
      Wir müssen reden!" lesen.

4. Wie steht ihr zu Seiten in denen Blogger Rezensionsexemplare anfragen können? Seid ihr selber auf solchen Seiten angemeldet? (bloggdeinbuch, das bloggerportal von Randomhouse, etc.)
      Ich finde solche Seiten grundsätzlich gut, gerade für Blogger, die (noch) nicht in engem
      Kontakt mit ein oder mehreren Verlagen stehen. Ich selbst bin aber noch nicht auf einer
      solchen Seite angemeldet, deshalb kenne ich mich da auch nur bedingt aus.

Samstag, 25. April 2015

Eine Nacht auswärts

Heute Abend wird dieser Blog zum ersten Mal in seinem jungen Leben an einer Lesenacht teilnehmen. Also an einer richtig offiziellen, nicht nur an einer "Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen".
Ich freue mich sehr, heute bei "Piglet and Pooh" dabei sein zu können. Hach, da werden Erinnerungen an meine Kindheit wach....



So, bald geht es los. Ich bin schon ein wenig hibbelig.


20:00 Uhr
Zunächst möchte ich gern, dass ihr uns euer Buch, euren Leseplatz und euren Süßigkeitenvorrat für den heutigen Abend vorstellt!
      Ich habe zwei angefangene Bücher: "Der Besucher" von Sarah Waters und "Manchmal ist der 
      Teufel auch nur ein Mensch" von Hans Rath. Mindestens eins davon will ich heute Nacht 
      auslesen.



      














     
      Ich werde heute ganz gemütlich im Bett lesen. Ein großer Teller Cookies und eine Schüssel 
      Mango steht auch schon bereit.

21:00 Uhr
Und schon ist die erste Stunde rum, na wie läuft es bei euch? Diese Stunde hätte ich gern, dass ihr euren Protagonisten mit 5 Wörtern beschreibt!
      Ich hab mich jetzt gut eingelesen. Mein Protagonist ist der Arzt Dr. Faraday. Er ist: neugierig, 
      rational, hilfsbereit, höflich, klug.

22:00 Uhr
Na wie ist euer Fortschritt bisher? Seit ihr schon gut vorwärts gekommen? Für das jetzige Update möchte ich gern wissen: Würdet ihr mit eurem Protagonisten tauschen? Und wieso?
      Ich habe bisher 62 Seiten gelesen. Das ist nicht so toll, liegt aber auch daran, dass ich nebenbei 
      noch die anderen Posts lese.
      Ich würde mit meinem Protagonisten nicht tauschen wollen. Erstens weil er Arzt ist, zweitens 
      weil er in der Nachkriegszeit in England lebt, da sind die Verhältnisse nicht so besonders, und 
      drittens weil er in eine wirklich merkwürdige und nervenaufreibende Geschichte hineingeraten 
      ist.

23:00 Uhr
Mittlerweile solltet ihr ja ein paar Seiten in eurem Buch gelesen haben, daher nennt uns doch mal euer bisheriges Lieblingszitat oder eure Lieblingsstelle aus dem Buch.
      Ganz aktuell: "Ich bin schon viermal gestolpert und der Doktor hat es immer wieder richten       
      können." Dr. Faraday und die junge Caroline, Tochter von Hundreds Hall, waren auf einer 
      Tanzveranstaltung und alle denken jetzt erst recht, dass sie was miteinander haben. Haben sie 
      eigentlich nicht, aber schon bei der ersten Begegnung dachte ich mir, die kriegen sich doch 
      bestimmt. Jetzt bin ich mal gespannt, was da noch rauskommt.

0:00 Uhr
Jetzt ist eure Kreativität gefragt! Angenommen eurer Hauptprotagonist würde eine Biografie schreiben, wie würde der Titel dieses Meisterwerks klingen?
      Oh, das ist mal ne interessante Frage. Ich glaube, sie würde "Mein Wunsch Arzt zu sein" heißen.

1:00 Uhr
Eben kamen die Neuserscheinungen bis Ende des Jahres raus, und nun verrate uns doch, auf welche Neuerscheinung für den Herbst 2015 freust du dich am meisten?
      Ich glaube, das ist heute die schwerste Frage, da ich mich wenig mit Neuerscheinungen befasse 
      und lieber schaue, was aktuell in den Läden liegt. Ich hab grad ein wenig rumgeschaut, aber zu 
      dieser späten Stunde ist mein Interesse ehrlich gesagt auch ziemlich gering.

Fazit:
Ich habe in dieser Nacht 150 Seiten gelesen. Damit habe ich keines meiner Bücher beendet, habe aber ehrlich gesagt auch nur eines gelesen, nämlich "Der Besucher". Auch wenn das wenig erscheinen mag, ist es für eine Lesenacht okay. Man verliert ja zwischendurch auch viel Zeit beim Austausch.

Dienstag, 21. April 2015

{Aktion} Gemeinsam Lesen

Diesmal wieder pünktlich. Die Vorlage findet ihr hier.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

      Ich lese gerade "Der Besucher" von Sarah Waters. Ich bin aktuell auf Seite 65. Und ja, 
      mein Lesestatus (Sidebar) hinkt manchmal etwas hinterher.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
      "Sie schnipste wieder mit den Fingern nach Gyp [dem Hund] und wir gingen weiter."


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
      Ich finde das Cover so toll!
      Da ich gerade erst angefangen habe, gibt es dazu noch nicht allzu viel zu sagen. Aber 
      obwohl das Buch bisher nicht so wahnsinnig spannend ist, kann ich es trotzdem kaum 
      aus der Hand legen, weil es einfach keine passende Stelle gibt und eine Pause zu machen.
      Aber es ist bisher keines der Bücher, die man regelrecht vermisst, wenn man etwas 
      anderes tun muss als Lesen.

4. Dass wir alle begeisterte Bücherwürmer sind und lesen, was wir so in die Finger bekommen, wissen wir ja... ;) Aber gibt es auch (bestimmte, gewisse) Bücher, die wir niemals lesen würden? Wenn ja, welche sind das und warum?
      Es gibt vor allem Bücher, die ich nie wieder lesen würde. Natürlich alles Bücher, die ich
      sowieso nicht freiwillig in die Hand genommen hätte, die ich aber in der Schule lesen
      musste. Zum Beispiel "Das Parfum" oder "Der Vorleser".
      Ich lese nur sehr selten historische Romane, bin aber schon manchmal positiv überrascht
      worden. Und was ich auch nicht gern lese sind Bücher, die zur Zeit eines (Welt)Kriegs
      oder im Nationalsozialismus spielen. Nicht, dass diese Themen nicht wichtig wären, aber
      ich behandle sie lieber aus einer nüchternen geschichtlichen Perspektive, als auch noch
      meine Fantasie damit zu füllen.

Sonntag, 19. April 2015

{Rezension} Jagd auf Jack Reacher

Vor einiger Zeit (zugegeben, es ist schon echt lange her, der Post wartet ja auch schon eine ganze Weile auf seine Veröffentlichung) habe ich durch Zufall den dritten Band der Serie "Jagd auf Jack Reacher" von Diane Capri als Rezensionsexemplar bekommen. Der Beitrag dazu ist hier.
„Jagd auf Jack Reacher“ ist eine Geschichte über zwei FBI-Agenten, die im Auftrag eines unbekannten Fadenziehers quer durch die USA reisen und versuchen, aus scheinbar zufälligen Begebenheiten schlau zu werden. 
Nun habe ich auch die anderen Bände bekommen und kann sie euch hier vorstellen. Es ist nicht notwendig, die Jack Reacher - Krimis von Lee Child zu kennen, kann aber auch nicht schaden.


Klappentext:
FBI Special Agent Kim Otto und ihr Partner Carlos Gaspar sind Kriminalisten wie aus dem Lehrbuch, die wissen, wann es gilt, Regeln zu brechen. Aber ihr neuester Auftrag bringt sie an ihre Grenzen: Sie sollen – unter dem Radar - Informationen über den Ex-Militärpolizisten Jack Reacher zusammentragen. Otto und Gaspar müssen dafür zunächst herausfinden, in welche Schwierigkeiten Reacher verwickelt war, nachdem er die Army verlassen hat. Reacher, der ohne festen Wohnsitz und scheinbar ohne jegliche persönliche Verbindungen lebt, ist ein von vielen gesuchter Mann und ein eiskalter Killer. Ist Reacher ihr Freund oder ihr Feind? Nur die in Margrave, Georgia verborgenen Geheimnisse könnten ihnen weiterhelfen. Und deshalb beginnen Otto und Gaspar ihre Suche dort, wo Jack Reachers erstes Abenteuer „Größenwahn“ endete.

Meine Meinung:
Auch wenn viel Verwirrung bleibt, sind alle Ermittlungen und Schlussfolgerungen logisch nachvollziehbar und anschaulich dargestellt. Nur das Ende enttäuscht etwas, macht aber neugierig auf die folgenden Bände.
Gaspar und Otto sind lebensechte und vielschichtige Persönlichkeiten, die man gern näher kennen lernen würde. Im Laufe des Buches lernt man lauter Kleinigkeiten über sie. Allerdings scheint Otto ein gravierendes Magenproblem zu haben. Was dort an Säure brodelt, würde ausreichen, um mindestens einen Mord zu vertuschen. Auch Gaspar ist nicht ganz gesund, aber stolz wie ein Mann sagt er seiner Partnerin nicht, wie es wirklich um ihn steht. Ich fand besonders gut, dass die Nebencharaktere immer mehr Kontur bekommen haben und man sich selbst in sie hineinversetzen konnte.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und so konnte mich das Buch sofort in seinen Bann ziehen. Man steigt direkt in die Geschichte ein und kann zwischendurch ebenso wenig Atem holen wie die Protagonisten.

Donnerstag, 16. April 2015

{Aktion} Gemeinsam Lesen

Vorgestern war mein Blogtour-Tag, deshalb gibt es den Post zum Gemeinsamen Lesen erst heute. Diese Woche kommt die Aktion von Schlunzenbücher


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
      Ich lese aktuell "Verliebt noch mal" von Kristina Günak. Ich bin gerade auf Seite 203.





2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
      "So viele Informationen auf einmal."


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
      Es geht um Thea, 27, Physiotherapeutin und nach einem Schicksalsschlag fast übertrieben 
      emanzipiert. Da ihr von mehreren Seiten geraten wird, sie müsse nun endlich mal einen Mann 
      finden, macht sie sich auf die Suche. Ihr Nachbar Schröder hat es ihr angetan. 
      Die Geschichte ist sehr unterhaltsam geschrieben, aber der Liebesanteil kommt nur langsam in 
      Fahrt. Ich hab noch das letzte Drittel vor mir, bin mal gespannt, was da noch passiert.

4. Stimmt ihr euch aktuell buchig schon auf die kommende Sommer- und Urlaubssaison ein?
      Nein. Erstens ist das noch ziemlich weit hin, wenn das Semester bis Ende Juli geht. Und zweitens 
      lese ich lieber das, worauf ich gerade Lust habe. Wenn in einem Buch schönes Sommerwetter ist, 
      dann freut mich das, aber wenn es schneit, dann ist das auch okay. Mein Leseverhalten passt 
      höchst selten zur Jahreszeit.

Wer hat noch alles mitgemacht? Hinterlasst mir gern Kommentare, damit ich sehen kann, was ihr gerade lest.

Dienstag, 14. April 2015

{Blogtour} Buch und Real Life

Jeder Autor verarbeitet doch in irgendeiner Form sein eigenes Leben, seine täglichen Erfahrungen und seine Träume in seinen Büchern. Als selber Schreibende kenne ich das nur zu gut. Bei Dorothea Stiller ist es ähnlich. Ich möchte euch heute zeigen, wo in ihrem Buch "Einmal, keinmal, immer wieder" Schnittstellen mit ihrem Leben zu finden sind und wo sie ganz versteckt auf andere Bücher verweist.


Über Conny sagt sie:

"Biografisch ist sie mir recht ähnlich. Das war zum Teil zugegebenermaßen Faulheit. Denn da Conny denselben Beruf ausübt wie ich, ungefähr im selben Alter ist, und sie auch zwei kleine Kinder hat, brauchte ich nicht so schrecklich viel zu recherchieren, um ihren Alltag realistisch darstellen zu können. [...] Es musste ja auch ein Job sein, bei dem es realistisch ist, dass sie halbtags arbeitet. Als Lehrerin ist das ohne Probleme möglich. Ähnlich ist sie mir natürlich auch in ihrer Leidenschaft fürs Schreiben. Auch Connys Kampf gegen die Pfunde ist etwas, das ich aus eigener Erfahrung leider nur zu gut kenne."

Aber sie ist auch ein bisschen anders:

"Zum einen natürlich durch das Genre, in dem sie schreibt. [...] Ich schreibe eher Kinder- und Jugendbücher und Frauenromane. Sie sieht aber ganz anders aus als ich, hat einen Hang dazu, sich unglaublich schnell verrückt zu machen und sich in Dinge hineinzusteigern [...]. Sie ist etwas mutiger als ich und auch in Beziehungsdingen etwas komplizierter, da sie Probleme nicht anspricht, sondern in sich hineinfrisst und darüber grübelt - und dann falsche Schlüsse zieht. [...]"

"Vom Schreiben leben zu können ist natürlich für mich auch ein schöner Wunschtraum. Ich glaube, jeder, der leidenschaftlich gern schreibt, wünscht sich das insgeheim. [...] Neben dem Job und der Familie schafft man natürlich nicht mehr so viel zu schreiben, wie man gerne würde. [...] Zu einem gewissen Grad lebt Conny also meinen Traum."


Und die anderen?

So viel zu Conny, aber auch die anderen Figuren haben Vorbilder im echten Leben. Natürlich nicht das ganze Paket, aber gewisse Eigenschaften ihrer Bekannten hat Dorothea Stiller auch für ihre Protagonisten übernommen und diese dann noch ein wenig übertrieben, damit jeder seinen ganz eigenen Charakter bekommt. 
"Anja, die selbstbewusste Emanze; Kirsten die stil- und standesbewusste Eppendorf-„Tussi“ (ist jetzt lieb gemeint); Steffi die Pragmatische, Bodenständige, leicht Spießige."


Auch eigene Erlebnisse finden ihren Platz im Buch:

"In gewisser Weise erzähle ich schon aus dem eigenen Erfahrungsschatz. Das heißt aber nicht, dass ich alles selbst erlebt habe. Doch man liest, hört, sieht viel. Einige Geschichten haben einen wahren Kern, sind aber natürlich sehr verfremdet."
"Die Idee, das „Sch“-Wort durch ein von den Kindern erfundenes Wort ersetzen zu lassen, kam aus der eigenen Erfahrung. Das hat eine Erzieherin im Kindergarten gemacht und ich fand es eine witzige Idee. Das Schimpfwort habe ich mir dann allerdings ausgedacht."


Sogar fremde Bücher haben es geschafft, verewigt zu werden.

Auf Seite 242 gibt es eine versteckte Hommage an die drei Fragezeichen. Conny lädt sich zum Einschlafen ein Hörspiel herunter. Der Name der Serie wird nicht erwähnt. Es wird lediglich gesagt, dass es bereits über 160 Folgen gibt und dass Conny die Serie schon als Kind gehört hat. 
"Die Verbindung zu mir besteht darin, dass eine meiner Freundinnen und treueste Testleserin [...] für die Reihe schreibt. Die Folge, die Conny hört, spielt laut Buch im Yosemite Nationalpark. Diese Folge stammt aus der Feder meiner Freundin - also auch ein kleiner Gruß und eine Hommage an sie."

Ab Seite 495 wird ein erotischer Roman erwähnt, den Conny gelesen hat. Darin hat sich die Heldin mit einem Unbekannten zu einem Date in einem Hotel getroffen. 
"Dabei handelt es sich um den Roman einer Forever-Kollegin, nämlich Anne Gards „Liebe auf den letzten Klick“. Anne und ich haben uns durch unsere Arbeit für Forever zunächst per Mail kennengelernt und dann auf der Messe in Frankfurt getroffen, und sie war mir sofort super sympathisch. Ihren Roman habe ich natürlich auch gelesen und er hat mir sehr gut gefallen. Außerdem ist es natürlich auch als versteckter kleiner Gruß an die liebe Anne gemeint gewesen."


Woher kam eigentlich die Inspiration für eine solche Geschichte?

"Ich bin sicherlich von Kerstin Giers Chicklit-Romanen geprägt, die ich immer sehr gern gelesen habe. Die Inspiration zu Conny kam aber eher von der Webseite eines Verlags, auf der es hieß, dass sie „vor allem junge AutorInnen“ suchten. Ich dachte, da falle ich durchs Raster und habe herumgewitzelt, ich könnte ja eine falsche Identität erfinden, um meinen Roman dort einzuschicken."


Und nun?

Also ich hoffe ja auf noch eine Geschichte über Conny und ihr oft chaotisches Leben. Vielleicht hab ich ja irgendwann Glück. Aber Dorothea Stiller reizt eine andere Idee.
"Im ersten Conny-Abenteuer (Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno) schreibt Conny ein Kinderbuch nach den Geschichten, die sie für ihre kleine Tochter erzählt. Es wird von Christian illustriert. Bei diesem Buch habe ich schon mehrfach mit dem Gedanken gespielt, es zu schreiben und unter dem Pseudonym Cornelia Mayer einem Verlag anzubieten. Vielleicht mache ich das auch wirklich mal."


Ich hoffe, ihr fandet diesen kleinen Ausflug aus dem Buch heraus ins reale Leben genauso spannend wie ich. Vielen Dank an dieser Stelle an Dorothea Stiller, die mir so bereitwillig Auskunft gegeben hat.
Es gibt auch etwas zu gewinnen, falls ihr die vorherigen Beiträge nicht gelesen habt. (Was ihr unbedingt nachholen solltet!)


Und hier die Frage für heute:

Conny ist Dorothea Stiller sehr ähnlich. So hat sie nicht nur die Kinder und die Lust am Schreiben übernommen, sondern auch noch was?
Merkt euch den ersten Buchstaben für das Lösungswort. Genauere Erklärungen gibt es auch nochmal am letzten Tourtag.


Morgen geht es dann weiter bei Mella von Lu's Buchgeflüster.

Zum Abschluss habe ich auch noch eine süße Anekdote von ihr für euch:
"Außerdem habe ich meinen Mann vor 14 Jahren in einem Chat für Drei Fragezeichen-Fans kennengelernt." 
Na, wenn das mal nicht die ganz große Liebe ist...

Montag, 13. April 2015

{Rezension} Dorothea Stiller - Einmal, keinmal, immer wieder

Heute nun endlich wie versprochen die Rezension zum Buch "Einmal, keinmal, immer wieder". Es ist der zweite Teil einer Geschichte rund um Conny und ihr Leben als Autorin und Mutter. Man kann jedoch beide Teile sehr gut unabhängig voneinander lesen.


Inhalt:
Conny, alleinerziehende Lehrerin und Bestsellerautorin, plant schon ein Leben mit ihrem Freund Christian, da bekommt er plötzlich ein Jobangebot in einer anderen Stadt. Außerdem scheint er Conny etwas zu verheimlichen, und sie macht sich Sorgen um ihre Beziehung. Auch Connys beste Freundinnen sorgen für Chaos. Nicht einmal mit dem Schreiben läuft es richtig rund. Da hat Conny eine zündende Idee: Für ihren neuen Thriller recherchiert sie im Internet über virtuelle Welten und purzelt unbeabsichtigt in einen Online-Flirt mit einem fremden Mann. Aber Moment mal – sie will doch ihre Beziehung gar nicht gefährden, oder?

Meine Meinung:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen flüssigen, unterhaltsamen und leichten Schreibstil. Der Einstieg war auch ohne die Vorgeschichte kein Problem, da alle wichtigen Gegebenheiten an passender Stelle nochmal kurz erklärt werden.
Conny war mir auf Anhieb sympathisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihr Handeln nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere waren ganze Persönlichkeiten. Und wie im echten Leben mag man den einen lieber und den anderen weniger. Ich fand vor allem Connys Kinder toll. Die beiden haben dem Buch eine ganz eigene Note gegeben. Christian konnte ich manchmal echt nicht einschätzen, aber das fiel Conny ja genauso schwer, deshalb war es okay.
Conny verbringt im Buch viel Zeit in Second Life. Die Idee fand ich gut, manchmal war es allerdings schwierig, wirklich zu verstehen, was sie da gerade tut und was jetzt vor oder auf dem Bildschirm stattfindet. Man muss auch dazu sagen, dass ich das Spiel nie selbst gespielt habe. Mein Wissen darüber ist also begrenzt.
Ich fand es toll, wie sich alles so entwickelt, Conny eigentlich immer unzufriedener ist und sich am Ende doch eine Lösung auftut, die alles gut werden lässt. Mich hat nur erstaunt, dass - ACHTUNG, SPOILER! - Conny am Ende doch zu Christian zieht, obwohl sie die ganze Zeit behauptet, das wäre nicht möglich. Achja, und für eine, die mit erotischen Geschichten angefangen hat, hält sie sich hier mit den Beschreibungen sehr zurück.

Freitag, 10. April 2015

{Blogtour} Einmal, keinmal, immer wieder

Oh, ist heute etwa schon Freitag? Das ging jetzt aber reichlich flott. Dann wird es jetzt aber höchste Eisenbahn für das hier:

EINE NEUE BLOGTOUR!
Morgen soll es losgehen, deshalb heute auch endlich die Ankündigung. Vielleicht habt ihr ja schon das Banner an der Seite gesehen.

Und dieses Buch wird im Mittelpunkt stehen:


Ach, eigentlich wollte ich auch vorher noch die Rezension schreiben, aber irgendwie komme ich zur Zeit mit meiner Zeit nicht hin. Ich bitte euch noch um etwas Geduld.

Nun aber erstmal die Tour-Daten:

Image Map Grüße vom See Magische Momente für mich Miss Roses Bücherwelt Amezaliwa Lus Buchgeflüster Ullas Leseecke Wortwucher
Klickt einfach auf die Namen um zum jeweiligen Blog zu gelangen.

Wie bei jeder guten Blogtour gibt es auch diesmal natürlich wieder was zu gewinnen.


Ich wünsche euch viel Spaß!

Dienstag, 7. April 2015

{Aktion} Gemeinsam Lesen

Nach meiner Osterpause geht es jetzt wieder weiter mit den Geschichten hier auf Amezaliwa. Ich hoffe, ihr hattet eine gute Karwoche und gesegnete Ostertage. Wollt ihr eigentlich wissen, was mich die letzten Wochen so beschäftigt hat?

Nachdem die Friday-Tour ja leider zur Zeit auf Eis gelegt ist, habe ich mich entschlossen, an einer anderen Aktion teilzunehmen. Irgendwas braucht man ja, um regelmäßig zu bloggen und etwas Abwechslung hineinzubringen. Die Aktion "Gemeinsam Lesen" dürfte sicher vielen von euch bekannt sein, ansonsten gibt es hier genauere Infos dazu.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
      Ich habe heute morgen ein Buch beendet. Es handelt sich um "Einmal, keinmal, immer wieder" 
      von Dorothea Stiller. 
Quelle: amazon.de

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
      Ich nehme hier ersatzhalber mal den ersten Satz der letzten Seite: 
      "Ich kann es kaum erwarten, euch alle bei der Hochzeit wiederzusehen, aber ich möchte diese 
      Gelegenheit auch nutzen, um noch einmal ausdrücklich zu betonen, dass unsere Wohnung über 
      ein sehr gemütliches Gästezimmer verfügt!"

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
      Mit Verweis auf die baldige Blogtour zu diesem Buch halte ich mich hier mal lieber bedeckt. Nur 
      so viel: Es lohnt sich. Vorher wird es auch noch eine ausführliche Rezension dazu geben.

4. Nenne 5 Adjektive, die dein aktuelles Buch beschreiben. Wenn du dir jetzt diese Eigenschaften anschaust: würdest du gerne mit jemandem befreundet sein, auf den diese charakterlich zutreffen? (Wenn du erst am Anfang bist, dann nimm Adjektive, was du vom Buch erwartest)
      Puh, das ist schwierig. Also, ich nehme unterhaltsam, faszinierend, realistisch, überraschend (im 
      Sinne von nicht vorhersehbar) und befriedigend.
      Ob ich mit jemandem befreundet sein möchte, der befriedigend ist, lasse ich mal dahingestellt. 
      Ansonsten halte ich das für durchaus wünschenswerte Eigenschaften für einen guten Freund. Die 
      Antwort lautet also eindeutig ja.