Freitag, 27. Februar 2015

{Aktion} Friday-Tour durch die Bücherregale VI


Es ist wieder Zeit für einen Blick in Claudias Bücherregal.

Heute geht es um diese Reihe:

Selection von Kiera Cass
Und nun die üblichen Fragen:


1. Kennst du diese Bücher?
        Ja, meine Schwester schwärmt mir seit einer ganzen Weile davon vor. Ich hab sie aber bis jetzt 
        noch nicht gelesen, obwohl sie schon auf meinem SuB dümpeln.
2. Haben sie dir gefallen oder wären sie bei Nichtkennen etwas für dich?
        Ich denke schon, dass sie mir gefallen könnten, auch wenn einiges daraus sicher typischer 
        Teenie-Geschichten-Stoff ist. Aber zur Entspannung zwischendurch...
3. In dieser Serie geht es ja um ein Casting. Auch bei uns gibt es Casting-Shows in Massen zu allen möglichen Themen. Würdest du an einem Casting teilnehmen? Wenn ja, an welchem?

        Nein, zumindest nicht an den Castingshows, die bei uns im Fernsehen laufen. Davon mal 
        abgesehen, dass ich die nötigen Talente zur Selbstdarstellung nicht besitze, hätte ich auch keine 
        Lust darauf, mir vorschreiben zu lassen, wie ich auszusehen und mich zu verhalten habe. Denn 
        das dort so gut wie nichts echt ist, wissen wir ja alle.
        Die andere Seite sind Castings zum Beispiel für Filmbesetzungen, die nicht nur Show sind, aber 
        nicht öffentlich gezeigt werden Vor einigen Jahren hätte ich dort mit Freuden mitgemacht, 
        mittlerweile bin ich aber der Überzeugung, auf Dauer das Leben eines Schauspielers nicht 
        führen zu wollen.

Mittwoch, 25. Februar 2015

{Rezension} Zuckergussgeschichten III

Und zum Abschluss noch den dritten Band der wunderschönen Kurzromane von Emma C. Moore. Dieser hat mir neulich eine Zugfahrt versüßt.


Klappentext:
Eigentlich hatte Chloe, die Besitzerin von Crossvilles einziger Buchhandlung, dem "Cookiebooks", es für eine wirklich amüsante Idee gehalten, die Eroberungsgeschichten des Frauenhelden Eric zu Papier zu bringen. Vielleicht hätte sie seinen Namen und den Namen der Stadt ändern sollen, aber dem Verlag hatte gerade die Authentizität gefallen. Natürlich hatte sie nicht damit gerechnet, dass das Buch "Cowboys küssen nicht" ein landesweiter Bestseller werden würde. Nun muss sie die Sache ausbaden. Denn Eric ist dummerweise nicht bereit, die Angelegenheit auf sich beruhen zu lassen, sondern hat es sich in den Kopf gesetzt, die Autorin persönlich zur Rechenschaft zu ziehen. Glücklicherweise war Chloe so klug und hatte das Buch unter Pseudonym veröffentlicht. Aber Eric lässt einfach nicht locker und es stellt sich heraus, dass Cowboys doch küssen und sogar ziemlich gut...

Meine Meinung:
Und wieder eine verträumte, unwirkliche Liebesgeschichte. Man erkennt durchaus Parallelen zu den vorherigen. Es sind eine Menge Klischees vertreten, aber welche Frau träumt nicht davon, den notorischen Frauenheld zu bezähmen? Auch, wenn es nur in ihrer Fantasie ist. So spontan wie sich in den Büchern die ganz große Liebe findet, dürfte jedem klar sein, dass es sich hier um eine solche handelt.
Auch die Charaktere in diesem Buch waren mir schnell sympathisch. Zumindest Chloe. Ihre Motive werden nur langsam deutlich, was dem ein oder anderen Leser anfangs zu denken geben könnte. Eric wird größtenteils aus ihrer Perspektive dargestellt und bekommt schnell einen Stempel aufgedrückt. Er entpuppt sich allerdings als vielschichtiger Mensch. Anfangs wird auch kurz aus seiner Sicht erzählt, später leider nicht noch einmal.
Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und einfach so, wie man eine leichte Liebesgeschichte hören möchte. Die schon früher erwähnten Zeichensetzungspatzer erschienen mir hier weniger als in den vorangegangenen Büchern.
An der Serie hat mir auch gefallen, dass die Geschichten zwar unabhängig voneinander sind, aber im selben Ort spielen und deshalb auch viele Figuren in allen Teilen wieder auftauchen.

Montag, 23. Februar 2015

{Rezension} Zuckergussgeschichten II

Heute zeige ich euch den zweiten Teil der neuen Kurzromane von Emma C. Moore, damit ihr auch gut auf die Blogtour im März (siehe Sidebar) vorbereitet seid.


Klappentext:
Ausgerechnet einen Tag vor Thanksgiving landet die männerscheue Amy Hamilton in der kleinen Stadt Crossville mitten in Tennessee. Versetzt vom Makler, der ihr die Schlüssel für ihr Häuschen bringen sollte und pitschnass, bleibt ihr nichts anderes übrig, als die Hilfe ihrer Nachbarn anzunehmen. Die zwei attraktiven Männer entpuppen sich als Söhne ihrer zukünftigen Chefin, der Bürgermeisterin von Crossville. Vor allem Daniel, der Ältere, wirbelt ihre Meinung über Männer ziemlich durcheinander. Das Glück scheint Amy endlich eine Chance zu geben, doch leider hat man schöne Männer meist nicht für sich allein...

Meine Meinung:
Der zweite Teil konnte mich fast noch mehr von sich überzeugen als der Erste. Die Geschichte hielt sogar einige unerwartete Überraschungen bereit. Wieder ein Buch zum Träumen, ein wenig (aber nur wenig) realistischer. Das liegt auch daran, dass nach der Versöhnung nicht sofort geheiratet wird.
Gegen Ende (nach dem großen Krach) ist die Handlung stark gerafft, was wohl auch daran liegt, dass das Buch nicht zu lang werden sollte. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass hier ausführlicher erzählt wird. Die vielen Wochen sind so kaum vorstellbar.
Auch in dieser Geschichte sind die Protagonisten greifbar und sympathisch. Daniel konnte ich anfangs überhaupt nicht einordnen. Er ist auch erst der zweite Mann, der auftaucht und somit hätte ich auf den ersten Seiten noch nicht gedacht, dass er Amys Zukünftiger ist. Aber er spielt seine Rolle gut, auch wenn ich gern noch ein bisschen mehr von seiner Vergangenheit erfahren würde. Die von Amy dagegen wird nach und nach aufgedeckt und ihr Verhalten immer verständlicher.
Zum Schreibstil muss ich nicht mehr viel sagen, oder? Er unterscheidet sich nicht wesentlich von dem des ersten Bandes. Auch hier sind kleine Fehlerchen drin, aber nichts dramatisches.

Samstag, 21. Februar 2015

{Rezension} Zuckergussgeschichten I

Ich hab euch doch von den Kurzromanen von Emma C. Moore erzählt. Das hier ist der Erste. Ihr könnt aber alle unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge lesen.


Klappentext:
Annie liebt Lewis seit sie denken kann. Also eigentlich schon immer. Blöd nur, dass er das nicht weiß, und dass Annie jetzt zu seiner Hochzeit eingeladen ist. Obwohl sie gemeinsam auf dem Anwesen seiner Eltern in Tennessee aufgewachsen sind, hat sie es geschafft, ihm sieben Jahre aus dem Weg zu gehen. Leider hat sie es nicht geschafft, sich ihn aus dem Kopf zu schlagen. Dann steht er vor ihr, und die Elfe an seiner Seite entpuppt sich als arrogante Ziege. Annie ist schleierhaft, wie ihr bester Freund aus Kindertagen an diese Frau geraten konnte. Als er sie völlig unerwartet küsst, gerät Annies Welt vollends ins Wanken. Schließlich gehört es sich nicht und so leidenschaftlich schon gar nicht. Entgegen aller Vernunft hofft sie, dass es nicht bei dem einen Kuss bleibt...

Meine Meinung:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich würde es jedem empfehlen, der dramatische Romantik für gemütliche Stunden liebt. Zum Träumen eignet es sich wunderbar, denn natürlich ist es wie viele Liebesromane ziemlich unrealistisch. Dafür ist es nur an wenigen Stellen wirklich kitschig (zum Beispiel das Ende), was ich persönlich gut finde. Also eher Zitronenzuckerguss statt so Klebezeugs.
Die Protagonisten sind für die Kürze der Geschichte gut ausgearbeitet und waren mir sofort sympathisch. Man erfährt auch erstaunlich viele Hintergrundinformationen. Ein personaler Erzähler schreibt aus der Sicht von Annie und so sind viele Gedanken und Gefühle verarbeitet. Auch die Nebencharaktere kamen sehr lebendig rüber. 
Der Schreibstil von Miss Moore konnte mich gleich begeistern. Er ist total natürlich und auf Augenhöhe mit dem Leser, fast als würde einem jemand im Alltag eine Geschichte erzählen. Auch die kleinen Zeichensetzungsfehler sind zu verschmerzen. 

Freitag, 20. Februar 2015

{Aktion} Friday-Tour durch die Bücherregale V

Na, wem ist es aufgefallen, dass ich diese Aktion letzte Woche ausfallen lies?
Und wem ist aufgefallen, dass ich gerade (für Deutsche untypisch) im Präteritum schrieb?
Ok, Spaß beiseite. Beschäftigen wir uns mit ernsten Themen, nämlich mit einem Besuch in Claudias (Blog existiert nicht mehr) Bücherregal.

Heute geht es dabei um dieses Buch:
Jessica Khoury - Twin Island
Und hier sind die üblichen Fragen:

1. Kennst du dieses Buch?
        Nein, das kenne ich tatsächlich mal nicht. Aber ich habe euch hier mal ausführliche Infos dazu
        verlinkt. Achtung, Spoiler!

2. Hat es dir gefallen oder wäre es bei Nichtkennen etwas für dich?
        Jetzt wird's knifflig. Ich sehe mir oft Rezensionen zu einem Buch an, wenn ich mir nicht sicher
        bin, ob ich es lesen soll. Hier aber scheiden sich die Geister, denn offensichtlich kann das Buch
        die einen begeistern und die anderen abschrecken. Wenn sich eine günstige Gelegenheit bietet,
        würde ich es wahrscheinlich lesen, aber ich würde mich nicht um das Buch bemühen.

3. Wenn du die Möglichkeit hättest, an einer medizinischen Forschung teilzunehmen - welche wäre das und warum?
        Ich würde gern an der Forschung für menschliche Klone teilnehmen - um sie zu sabotieren!
        Irgendwie habe ich heute einen seltsamen Tag... Ich kann nicht ernst sein.
        Es wäre toll, ein Mittel gegen Demenz zu entwickeln oder eine Therapie. Denn diese Krankheit, 
        bei der man zwar körperlich noch fit ist (im Rahmen seiner Möglichkeiten), aber all seine 
        Lieben nicht mehr erkennt und auch seine geistigen Fähigkeiten verliert, ist für mich das 
        schlimmste, was ich mir vorstellen kann. Man stirbt ja noch nicht mal daran, sodass man 
        irgendwann erlöst wäre.