Donnerstag, 16. April 2015

{Aktion} Gemeinsam Lesen

Vorgestern war mein Blogtour-Tag, deshalb gibt es den Post zum Gemeinsamen Lesen erst heute. Diese Woche kommt die Aktion von Schlunzenbücher. 



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
      Ich lese aktuell "Verliebt noch mal" von Kristina Günak. Ich bin gerade auf Seite 203.





2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
      "So viele Informationen auf einmal."


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
      Es geht um Thea, 27, Physiotherapeutin und nach einem Schicksalsschlag fast übertrieben 
      emanzipiert. Da ihr von mehreren Seiten geraten wird, sie müsse nun endlich mal einen Mann 
      finden, macht sie sich auf die Suche. Ihr Nachbar Schröder hat es ihr angetan. 
      Die Geschichte ist sehr unterhaltsam geschrieben, aber der Liebesanteil kommt nur langsam in 
      Fahrt. Ich hab noch das letzte Drittel vor mir, bin mal gespannt, was da noch passiert.

4. Stimmt ihr euch aktuell buchig schon auf die kommende Sommer- und Urlaubssaison ein?
      Nein. Erstens ist das noch ziemlich weit hin, wenn das Semester bis Ende Juli geht. Und zweitens 
      lese ich lieber das, worauf ich gerade Lust habe. Wenn in einem Buch schönes Sommerwetter ist, 
      dann freut mich das, aber wenn es schneit, dann ist das auch okay. Mein Leseverhalten passt 
      höchst selten zur Jahreszeit.

Wer hat noch alles mitgemacht? Hinterlasst mir gern Kommentare, damit ich sehen kann, was ihr gerade lest.

Dienstag, 14. April 2015

{Blogtour} Buch und Real Life

Jeder Autor verarbeitet doch in irgendeiner Form sein eigenes Leben, seine täglichen Erfahrungen und seine Träume in seinen Büchern. Als selber Schreibende kenne ich das nur zu gut. Bei Dorothea Stiller ist es ähnlich. Ich möchte euch heute zeigen, wo in ihrem Buch "Einmal, keinmal, immer wieder" Schnittstellen mit ihrem Leben zu finden sind und wo sie ganz versteckt auf andere Bücher verweist.


Über Conny sagt sie:

"Biografisch ist sie mir recht ähnlich. Das war zum Teil zugegebenermaßen Faulheit. Denn da Conny denselben Beruf ausübt wie ich, ungefähr im selben Alter ist, und sie auch zwei kleine Kinder hat, brauchte ich nicht so schrecklich viel zu recherchieren, um ihren Alltag realistisch darstellen zu können. [...] Es musste ja auch ein Job sein, bei dem es realistisch ist, dass sie halbtags arbeitet. Als Lehrerin ist das ohne Probleme möglich. Ähnlich ist sie mir natürlich auch in ihrer Leidenschaft fürs Schreiben. Auch Connys Kampf gegen die Pfunde ist etwas, das ich aus eigener Erfahrung leider nur zu gut kenne."

Aber sie ist auch ein bisschen anders:

"Zum einen natürlich durch das Genre, in dem sie schreibt. [...] Ich schreibe eher Kinder- und Jugendbücher und Frauenromane. Sie sieht aber ganz anders aus als ich, hat einen Hang dazu, sich unglaublich schnell verrückt zu machen und sich in Dinge hineinzusteigern [...]. Sie ist etwas mutiger als ich und auch in Beziehungsdingen etwas komplizierter, da sie Probleme nicht anspricht, sondern in sich hineinfrisst und darüber grübelt - und dann falsche Schlüsse zieht. [...]"

"Vom Schreiben leben zu können ist natürlich für mich auch ein schöner Wunschtraum. Ich glaube, jeder, der leidenschaftlich gern schreibt, wünscht sich das insgeheim. [...] Neben dem Job und der Familie schafft man natürlich nicht mehr so viel zu schreiben, wie man gerne würde. [...] Zu einem gewissen Grad lebt Conny also meinen Traum."


Und die anderen?

So viel zu Conny, aber auch die anderen Figuren haben Vorbilder im echten Leben. Natürlich nicht das ganze Paket, aber gewisse Eigenschaften ihrer Bekannten hat Dorothea Stiller auch für ihre Protagonisten übernommen und diese dann noch ein wenig übertrieben, damit jeder seinen ganz eigenen Charakter bekommt. 
"Anja, die selbstbewusste Emanze; Kirsten die stil- und standesbewusste Eppendorf-„Tussi“ (ist jetzt lieb gemeint); Steffi die Pragmatische, Bodenständige, leicht Spießige."


Auch eigene Erlebnisse finden ihren Platz im Buch:

"In gewisser Weise erzähle ich schon aus dem eigenen Erfahrungsschatz. Das heißt aber nicht, dass ich alles selbst erlebt habe. Doch man liest, hört, sieht viel. Einige Geschichten haben einen wahren Kern, sind aber natürlich sehr verfremdet."
"Die Idee, das „Sch“-Wort durch ein von den Kindern erfundenes Wort ersetzen zu lassen, kam aus der eigenen Erfahrung. Das hat eine Erzieherin im Kindergarten gemacht und ich fand es eine witzige Idee. Das Schimpfwort habe ich mir dann allerdings ausgedacht."


Sogar fremde Bücher haben es geschafft, verewigt zu werden.

Auf Seite 242 gibt es eine versteckte Hommage an die drei Fragezeichen. Conny lädt sich zum Einschlafen ein Hörspiel herunter. Der Name der Serie wird nicht erwähnt. Es wird lediglich gesagt, dass es bereits über 160 Folgen gibt und dass Conny die Serie schon als Kind gehört hat. 
"Die Verbindung zu mir besteht darin, dass eine meiner Freundinnen und treueste Testleserin [...] für die Reihe schreibt. Die Folge, die Conny hört, spielt laut Buch im Yosemite Nationalpark. Diese Folge stammt aus der Feder meiner Freundin - also auch ein kleiner Gruß und eine Hommage an sie."

Ab Seite 495 wird ein erotischer Roman erwähnt, den Conny gelesen hat. Darin hat sich die Heldin mit einem Unbekannten zu einem Date in einem Hotel getroffen. 
"Dabei handelt es sich um den Roman einer Forever-Kollegin, nämlich Anne Gards „Liebe auf den letzten Klick“. Anne und ich haben uns durch unsere Arbeit für Forever zunächst per Mail kennengelernt und dann auf der Messe in Frankfurt getroffen, und sie war mir sofort super sympathisch. Ihren Roman habe ich natürlich auch gelesen und er hat mir sehr gut gefallen. Außerdem ist es natürlich auch als versteckter kleiner Gruß an die liebe Anne gemeint gewesen."


Woher kam eigentlich die Inspiration für eine solche Geschichte?

"Ich bin sicherlich von Kerstin Giers Chicklit-Romanen geprägt, die ich immer sehr gern gelesen habe. Die Inspiration zu Conny kam aber eher von der Webseite eines Verlags, auf der es hieß, dass sie „vor allem junge AutorInnen“ suchten. Ich dachte, da falle ich durchs Raster und habe herumgewitzelt, ich könnte ja eine falsche Identität erfinden, um meinen Roman dort einzuschicken."


Und nun?

Also ich hoffe ja auf noch eine Geschichte über Conny und ihr oft chaotisches Leben. Vielleicht hab ich ja irgendwann Glück. Aber Dorothea Stiller reizt eine andere Idee.
"Im ersten Conny-Abenteuer (Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno) schreibt Conny ein Kinderbuch nach den Geschichten, die sie für ihre kleine Tochter erzählt. Es wird von Christian illustriert. Bei diesem Buch habe ich schon mehrfach mit dem Gedanken gespielt, es zu schreiben und unter dem Pseudonym Cornelia Mayer einem Verlag anzubieten. Vielleicht mache ich das auch wirklich mal."


Ich hoffe, ihr fandet diesen kleinen Ausflug aus dem Buch heraus ins reale Leben genauso spannend wie ich. Vielen Dank an dieser Stelle an Dorothea Stiller, die mir so bereitwillig Auskunft gegeben hat.
Es gibt auch etwas zu gewinnen, falls ihr die vorherigen Beiträge nicht gelesen habt. (Was ihr unbedingt nachholen solltet!)


Und hier die Frage für heute:

Conny ist Dorothea Stiller sehr ähnlich. So hat sie nicht nur die Kinder und die Lust am Schreiben übernommen, sondern auch noch was?
Merkt euch den ersten Buchstaben für das Lösungswort. Genauere Erklärungen gibt es auch nochmal am letzten Tourtag.


Morgen geht es dann weiter bei Mella von Lu's Buchgeflüster.

Zum Abschluss habe ich auch noch eine süße Anekdote von ihr für euch:
"Außerdem habe ich meinen Mann vor 14 Jahren in einem Chat für Drei Fragezeichen-Fans kennengelernt." 
Na, wenn das mal nicht die ganz große Liebe ist...

Montag, 13. April 2015

{Rezension} Dorothea Stiller - Einmal, keinmal, immer wieder

Heute nun endlich wie versprochen die Rezension zum Buch "Einmal, keinmal, immer wieder". Es ist der zweite Teil einer Geschichte rund um Conny und ihr Leben als Autorin und Mutter. Man kann jedoch beide Teile sehr gut unabhängig voneinander lesen.


Inhalt:
Conny, alleinerziehende Lehrerin und Bestsellerautorin, plant schon ein Leben mit ihrem Freund Christian, da bekommt er plötzlich ein Jobangebot in einer anderen Stadt. Außerdem scheint er Conny etwas zu verheimlichen, und sie macht sich Sorgen um ihre Beziehung. Auch Connys beste Freundinnen sorgen für Chaos. Nicht einmal mit dem Schreiben läuft es richtig rund. Da hat Conny eine zündende Idee: Für ihren neuen Thriller recherchiert sie im Internet über virtuelle Welten und purzelt unbeabsichtigt in einen Online-Flirt mit einem fremden Mann. Aber Moment mal – sie will doch ihre Beziehung gar nicht gefährden, oder?

Meine Meinung:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen flüssigen, unterhaltsamen und leichten Schreibstil. Der Einstieg war auch ohne die Vorgeschichte kein Problem, da alle wichtigen Gegebenheiten an passender Stelle nochmal kurz erklärt werden.
Conny war mir auf Anhieb sympathisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihr Handeln nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere waren ganze Persönlichkeiten. Und wie im echten Leben mag man den einen lieber und den anderen weniger. Ich fand vor allem Connys Kinder toll. Die beiden haben dem Buch eine ganz eigene Note gegeben. Christian konnte ich manchmal echt nicht einschätzen, aber das fiel Conny ja genauso schwer, deshalb war es okay.
Conny verbringt im Buch viel Zeit in Second Life. Die Idee fand ich gut, manchmal war es allerdings schwierig, wirklich zu verstehen, was sie da gerade tut und was jetzt vor oder auf dem Bildschirm stattfindet. Man muss auch dazu sagen, dass ich das Spiel nie selbst gespielt habe. Mein Wissen darüber ist also begrenzt.
Ich fand es toll, wie sich alles so entwickelt, Conny eigentlich immer unzufriedener ist und sich am Ende doch eine Lösung auftut, die alles gut werden lässt. Mich hat nur erstaunt, dass - ACHTUNG, SPOILER! - Conny am Ende doch zu Christian zieht, obwohl sie die ganze Zeit behauptet, das wäre nicht möglich. Achja, und für eine, die mit erotischen Geschichten angefangen hat, hält sie sich hier mit den Beschreibungen sehr zurück.

Freitag, 10. April 2015

{Blogtour} Einmal, keinmal, immer wieder

Oh, ist heute etwa schon Freitag? Das ging jetzt aber reichlich flott. Dann wird es jetzt aber höchste Eisenbahn für das hier:

EINE NEUE BLOGTOUR!
Morgen soll es losgehen, deshalb heute auch endlich die Ankündigung. Vielleicht habt ihr ja schon das Banner an der Seite gesehen.

Und dieses Buch wird im Mittelpunkt stehen:


Ach, eigentlich wollte ich auch vorher noch die Rezension schreiben, aber irgendwie komme ich zur Zeit mit meiner Zeit nicht hin. Ich bitte euch noch um etwas Geduld.

Nun aber erstmal die Tour-Daten:

Image Map Grüße vom See Magische Momente für mich Miss Roses Bücherwelt Amezaliwa Lus Buchgeflüster Ullas Leseecke Wortwucher
Klickt einfach auf die Namen um zum jeweiligen Blog zu gelangen.

Wie bei jeder guten Blogtour gibt es auch diesmal natürlich wieder was zu gewinnen.


Ich wünsche euch viel Spaß!

Dienstag, 7. April 2015

{Aktion} Gemeinsam Lesen

Nach meiner Osterpause geht es jetzt wieder weiter mit den Geschichten hier auf Amezaliwa. Ich hoffe, ihr hattet eine gute Karwoche und gesegnete Ostertage. Wollt ihr eigentlich wissen, was mich die letzten Wochen so beschäftigt hat?

Nachdem die Friday-Tour ja leider zur Zeit auf Eis gelegt ist, habe ich mich entschlossen, an einer anderen Aktion teilzunehmen. Irgendwas braucht man ja, um regelmäßig zu bloggen und etwas Abwechslung hineinzubringen. Die Aktion "Gemeinsam Lesen" dürfte sicher vielen von euch bekannt sein, ansonsten gibt es hier genauere Infos dazu.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
      Ich habe heute morgen ein Buch beendet. Es handelt sich um "Einmal, keinmal, immer wieder" 
      von Dorothea Stiller. 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
      Ich nehme hier ersatzhalber mal den ersten Satz der letzten Seite: 
      "Ich kann es kaum erwarten, euch alle bei der Hochzeit wiederzusehen, aber ich möchte diese 
      Gelegenheit auch nutzen, um noch einmal ausdrücklich zu betonen, dass unsere Wohnung über 
      ein sehr gemütliches Gästezimmer verfügt!"

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
      Mit Verweis auf die baldige Blogtour zu diesem Buch halte ich mich hier mal lieber bedeckt. Nur 
      so viel: Es lohnt sich. Vorher wird es auch noch eine ausführliche Rezension dazu geben.

4. Nenne 5 Adjektive, die dein aktuelles Buch beschreiben. Wenn du dir jetzt diese Eigenschaften anschaust: würdest du gerne mit jemandem befreundet sein, auf den diese charakterlich zutreffen? (Wenn du erst am Anfang bist, dann nimm Adjektive, was du vom Buch erwartest)
      Puh, das ist schwierig. Also, ich nehme unterhaltsam, faszinierend, realistisch, überraschend (im 
      Sinne von nicht vorhersehbar) und befriedigend.
      Ob ich mit jemandem befreundet sein möchte, der befriedigend ist, lasse ich mal dahingestellt. 
      Ansonsten halte ich das für durchaus wünschenswerte Eigenschaften für einen guten Freund. Die 
      Antwort lautet also eindeutig ja.