Freitag, 27. Oktober 2017

5 gute Gründe, einfach mal nichts zu tun

Kennt ihr so Zeiten, in denen einfach nichts geht? Wenn ihr aus der Uni oder von der Arbeit kommt und euch direkt ins Bett begebt, weil mehr als Film gucken und Lesen nicht drin ist? Ihr würdet ja was mit Freunden unternehmen, wenn ihr dafür nicht aufstehen müsstet?
Solche Zeiten erlebe ich gerade. Wie den meisten fällt es mir schwer, mit der Unproduktivität umzugehen. Deshalb habe ich ein paar Gründe zusammengefasst, warum es okay ist, einfach mal faul zu sein.


1. Ein guter Rhythmus braucht auch Pausen! Was für die Musik gilt, ist auch im Alltag wichtig. Keiner möchte ein Lied hören, bei dem die Töne nicht mehr verklingen dürfen, wenn sie einmal angespielt wurden. Auch das Schlagzeugspiel besteht ja aus Schlägen und den Pausen dazwischen. Ebenso ist es wichtig, dass wir nicht nonstop arbeiten, sondern uns auch immer wieder Ruhephasen gönnen. Sonst kann es sein, dass die Arbeit ihre Qualität verliert.

2. Hör auf deinen Körper! Meistens weiß unser Unterbewusstsein besser, was wir gerade brauchen, als unser Verstand. Wenn unser Körper uns also signalisiert, dass er Ruhe braucht, dann sollten wir das ernst nehmen. Vielleicht war die letzte Woche besonders stressig oder ein Streit belastet einen. Damit das nicht zu Lasten der Gesundheit geht, sollte man sich die nötigen Auszeiten auch nehmen.

3. Lesen ist auch ein Hobby! Oft hört man Sätze wie "Wenn ich mal Zeit habe, dann lese ich das Buch." Es geht aber auch andersrum. So wie manche Leute gerne Sport machen oder ein Instrument spielen, ist auch Lesen ein spannendes und wichtiges Hobby. Es ist nichts falsches daran, sich auch dafür bewusst Zeiten im Alltag zu schaffen und unwichtigere Dinge zu verschieben.

4. Setze klare Prioritäten! Natürlich gibt es tausend Kleinigkeiten, die man eigentlich schon längst mal in Angriff nehmen wollte. Doch gerade wenn man nur wenig Energie und Zeit zur Verfügung hat, sollte man sich diese gut einteilen. Es kann helfen, sich zweimal zu fragen, ob eine Aufgabe wirklich heute noch erledigt werden muss. Wenn nicht, ist es okay, sie aufzuschieben. Natürlich nicht bis in alle Ewigkeit, aber zumindest so lange, bis man wieder mehr Kraft hat.

5. Vergleiche dich nicht! Wenn man schon einen faulen Tag einlegen möchte, ist das Schlimmste überhaupt, sich mit anderen zu vergleichen. Die sind dann immer fleißiger, erfolgreicher und besser. Aber die Fassade kann täuschen. Sinnvoller ist es, sich nur mit sich selbst zu vergleichen. Was hast du schon geschafft und welche Ressourcen hast du? Versuche, daraus das Beste zu machen, auch wenn das bedeutet, mal nichts zu tun. Solange man sich wohl fühlst, können einem die Anderen egal sein.


Ich tue mich schwer damit, Dinge unerledigt zu lassen, weil ich ständig sehe, was ich noch machen könnte. ich musste aber lernen, dass man eh nie alles schaffen kann. Deshalb gönne ich mir jetzt öfter freie Tage und habe dafür an den restlichen Tagen mehr Energie.

Kommentare:

  1. Hallo Moni,
    einen wunderschönen Artikel hast du da geschrieben. Diese Momente, wenn man einfach nur kaputt ist und nicht mehr viel machen möchte, als einfach nur ins Bett zu fallen und sich vielleicht noch von einer leichten Geschichte oder einer Serie berieseln zu lassen, kenne ich. Ich kenne auch das schlechte Gewissen, das du ansprichst und den Gedanken an die vielen Dinge, die noch erledigt werden wollen. Umso schöner finde ich,dass du mit deinen Worten deutlich machst, wie wichtig es auch sein kann einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

    Deinen Artikel habe ich sehr gerne gelesen. Vielen Dank dafür :o)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Es freut mich, dass ich dir mit meinem Artikel ein wenig helfen konnte. Ich wünsche dir, dass die Gedanken dein schlechtes Gewissen zum Schweigen bringen können und du in Zukunft entspannter mit deinen Aufgaben umgehen kannst. Ich arbeite selbst immer noch daran, einen guten Weg zu finden, aber oft ist es doch ein ziemlicher Kampf. Ich hoffe, dir geht es da besser.

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